Am 29.09.2018 fand die Gemeinschaftsübung von den Feuerwehren Bicken, Ballersbach und Offenbach nicht wie sonst in Mittenaar, sondern auf dem Übungsgelände des Lahn-Dill-Kreis in Dillenburg-Frohnhausen (Camp-Heege) statt.

Zusammen ging es um 12:30 Uhr mit insgesamt 6 Fahrzeugen und ca. 30 Teilnehmern los. Dort angekommen wurde die Mannschaft in zwei Gruppen aufgeteilt, die dann parallel eine Station besetzten.

Der ersten Gruppe bot sich folgende Lage: Im „Turm” brennt es und es ist unklar ob und/oder wie viele Personen sich noch im Gebäude befinden. Zudem ist die Eingangstür versperrt und die einzige Möglichkeit hinein zu gelangen ist über eine Leiter in den ersten Stock.

Daraufhin machte sich sofort ein Trupp unter Atemschutz auf den Weg um das Gebäude nach Menschen abzusuchen. Nach kurzer Zeit wurde eine Person gefunden und konnte ins Freie gebracht werden. Parallel dazu wurde draußen die Wasserversorgung und alles für die Brandbekämpfung aufgebaut.

Die zweite Gruppe war zur gleichen Zeit an einer anderen Stelle im Einsatz: Es galt eine Person bei einem Gefahrguteinsatz zu retten.

Dabei zählt genau wie bei Brandeinsäzten die Schnelligkeit! Der erste Trupp (Angriffstrupp) rüstet sich mit Atemschutz aus und geht schnell in den Gefahrenbereich rettet sofort die Person und erkundet parallel. Um den Gefahrenbereich wird alles abgesperrt und ein so genannter Dreifachbrandschutz wird aufgebaut. Das heißt an der Absperrgrenze wird ein Schlauch mit Wasser und Schaum und ein Feuerlöscher mit Pulver bereitgestellt.

Danach wechselten die Gruppen ihre Einsatzstellen. Die nächsten zwei Übungen wurden zusammen und unter Realbedingungen gemacht. Von der Übungsleitstelle wurden wir zu einem brennenden Kesselwagen alarmiert, dort musste das Feuer mit Schaum gelöscht werden und es galt das Wasser über eine lange Strecke zu fördern.

Die zweite Alarmierung ließ nicht lange auf sich warten: Wohnhausbrand mit Menschenleben in Gefahr!

Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren wir die Einsatzstelle an. Sofort erkundeten zwei Trupps das Gebäude und fanden eine Person, die schnell aus dem verrauchten Haus gebracht wurde. Das Übungshaus hat den Vorteil, dass man in ihm ein echtes Feuer machen kann. Draußen musste eine Leiter in Stellung gebracht werden, sich um die Betroffenen gekümmert werden, die Löschwasserversorgung aufgebaut werden und und und.

Viel zu tun und das in einer so kurzen Zeit. Das schafft man nur wenn man regelmäßig trainiert!

Ein großes Dankeschön an Timo Schmahl und Timo Klingelhöfer, die sich um die Organisation und die Übungen lange vorher gekümmert haben.

Feuerfrei auf dem Übungsgelände

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