Am Samstag fand die Katastrophenschutzübung „Abendrot“ im Lahn-Dill-Kreis statt, an der zahlreiche Städte und Gemeinden teilnahmen. In der Übung ging es vor Allem um die Kommunikation und Einsatzleitung vor Ort in den Gemeinden.

Das Szenario „Abendrot“ sah vor, dass eine längere Dürre zu Trockenheitsbedingten Einsätzen führt. Außerdem herrscht Wasserknappheit, was bei vielen Einsätzen für zusätzliche Herausforderungen sorgt.

Bei solchen Szenarien, die zu zahlreichen Einsätzen führen, wird in der Gemeinde ein eigener Krisenstab gebildet. Die so genannte Technische Einsatzleitung (TEL). Diese koordiniert die Kräfte, kümmert sich um Versorgung, Öffentlichkeitsarbeit und alle Organisatorischen Aufgaben. Hauptziel der Übung, die schon um 9 Uhr begann, war also die Koordination und Kommunikation bei verschiedenen Einsätzen. Die tatsächliche Abarbeitung der Einsätze wurde dabei nur simuliert.

Am Nachmittag um 13 Uhr erfolgte dann aber tatsächlich eine Alarmübung für die Mannschaft, dieser „Einsatz“ wurde real abgearbeitet. Szenario: Ein ausgedehnter Flächenbrand oberhalb vom Lindenweg droht auf Wohngebäude überzugreifen. Die Wasserversorgung in Bicken ist zusammengebrochen, eine Wasserentnahme aus Hydranten nicht mehr möglich. Diese Herausforderung galt es für die Mittenaarer Feuerwehren zu bewältigen. Neben dem eigentlichen Löschangriff wurde eine 800 Meter lange Schlauchleitung von der Aar beim Rathaus bis zum Lindenweg verlegt, wobei auch die Bundesstraße überquert werden musste. Die verwendeten Schlauchbrücken stellten dabei eine Herausforderung für viele Fahrzeugführer dar.

Im Anschluss wird die Übung noch ausgewertet und besprochen, an welchen Punkten die Abläufe verbessert werden können. Insgesamt waren die Verantwortlichen in Mittenaar aber mit dem Ablauf zufrieden und so war die Übung um 16:30 Uhr beendet und alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit.

Katastrophenschutz-Übung „Abendrot“

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