Eis, Kälte und eine geschlossene Wasseroberfläche – genau die Bedingungen, bei denen jeder Handgriff sitzen muss. Am vergangenen Mittwoch bot sich uns die besondere Gelegenheit, gemeinsam mit der DLRG am zugefrorenen Aartalsee eine realitätsnahe Eisrettungsübung durchzuführen.

Zu Beginn stand die wichtigste Frage im Mittelpunkt: Wie bewegt man sich überhaupt sicher auf Eis? Mit unterschiedlichen Hilfsmitteln und Techniken testeten die Einsatzkräfte, wie Gewicht verteilt wird, welche Ausrüstung sinnvoll ist und wie man sich selbst und andere bestmöglich absichert. Schon hier wurde deutlich, dass Einsätze auf Eis höchste Konzentration und Teamarbeit erfordern.

Anschließend wurde es ernst: Ein Loch wurde in die Eisfläche gebrochen und eine Person im Überlebensanzug begab sich ins eiskalte Wasser. Nun galt es für die einzelnen Fahrzeugbesatzungen, die „verunfallte“ Person schnell, koordiniert und vor allem sicher zu retten. Unter Zeitdruck wurden verschiedene Rettungsmethoden ausprobiert und wichtige Abläufe trainiert – eine Herausforderung für Mensch und Material.

Auch die Feuerwehr Biebertal war vor Ort und beteiligte sich aktiv an der Übung. Der gemeinsame Austausch und das Training über Ortsgrenzen hinweg machten den Tag besonders wertvoll.

Ein großes Dankeschön geht an die DLRG Aartalsee für die hervorragende Organisation und die eindrucksvollen Einblicke in die Eisrettung. Solche Übungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Vorbereitung, Zusammenarbeit und regelmäßiges Training sind – damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Zum Facebook-Reel:

https://www.facebook.com/reel/1133842455366825?locale=de_DE

Eisrettung am Aartalsee – Training unter Extrembedingungen

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